Cocktail Party mit Stephan Langer

Liebe Gäste und Freunde,
am Samstag, 1. Oktober 2016 gibt es das café esprit seit 11 Jahren. Da wir nicht noch ein Oktoberfest in unseren Breiten zelebrieren wollten, haben wir uns entschlossen das zu machen was wir können, nämlich ein Musikcafé und dies übernimmt unser Freund Stephan Langer (ehemals WINNI II). Er spielt zur Feier des Tages zu unserer Cocktail Night so richtig zünftig auf. Café esprit – die Kulturkneipe seit 11 Jahren in Taucha mit weit über 1200 Veranstaltungen. Was passiert in diesem Kulturjahr noch so?
So wird u.a. Manuel Schmid, der Sänger von Stern Meißen, Thomas Natschinski und Christine Dähn, Anne Haigis, Gaby Rückert und Ingo Koster und viele andere Künstler zu Gast bei uns sein.
Auch der Weltenbummler Matthias Dettbarn wird mit vier Dia Vorträgen im Oktober und November zu seiner Reise nach Butan im esprit zu Gast sein.
Los geht es am Samstag ab 19 Uhr.
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Neues im café esprit – Budweiser vom Fass

BUDWEISER BUDVAR, N.C.
Die Brauerei Budweiser Budvar ist seit langem eines der erfolgreichsten Lebensmittelunternehmen in der Tschechischen Republik. Sie wurde im Jahre 1895 als „Tschechische Aktienbrauerei“ gegründet, der erste Sud wurde am 7. Oktober 1895 gebraut. Die Tradition des Bierbrauens in Budweis, die bis ins 13. Jahrhundert reicht, als die Stadt gegründet und ihr das Braurecht verliehen wurde, wird von der Tschechischen Aktienbrauerei fortgesetzt. Bereits im Jahre 1896 wurden 51.100 hl Bier durch die Brauerei ausgestoßen. Seit ihrer Gründung konzentrierte sich die „Tschechische Aktienbrauerei“ auf die Herstellung hochwertigen Bieres, das schnell zu einem gefragten Exportgut wurde.
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Dr. Slide im café esprit

Dr. Slide – American Roots & Blues

Wir leben in einer Welt, die von digitalen Medien beherrscht wird. Musik wird digital solange manipuliert, bis sie angeblich „perfekt“ klingt.
Alles Menschliche, Ecken und Kanten werden dabei wegpoliert.
Dr. Slide ist anders, echt und analog, will nicht perfekt sein, lieber wild und frei, nicht einschläfern, sondern wachrütteln, auch mal Widerspruch herausfordern, mitreißen – lebendig sein!
Kantig, vom rauen Wind des Lebens gezeichnet, noch immer hoffnungslos romantisch, im tadellos sitzenden Anzug, all das ist Dr. Slide und so klingt seine Musik.
Mit seiner unbändigen Energie und einem herrlich schrägen Sinn für Humor – ohne dabei die spirituelle Seite des Lebens zu vernachlässigen – zieht er das Publikum in seinen Bann.
Er lebt für und durch seine Musik, spielt aus vollem Herzen und tiefster Seele, malt seine Lebensgeschichten in ganz eigenen, echten Farben, mit einer Stimme, die unter die Haut geht.
Kinnladen fallen herunter, wenn er verschiedene Gitarren,selbst gebaute Instrumente und Squareneck- Dobros virtuos und souverän, als gäbe es nichts leichteres auf dieser Welt, hinter dem Kopf spielt, über Tisch und Stühle balancierend oder einfach nur durch die Reihen spazierend, um seinem Publikum ganz nah zu sein.
Nach etlichen Zugaben entlässt Dr. Slide seine Zuhörer verzaubert, mit einem Gefühl neuer Lebendigkeit, Kraft und Glückseligkeit in diese schöne Welt.

Sein Handwerk erlernte er im Mississippi Delta bei den großen alten Meistern des Blues.
„ On the Road“ war er u.a. mit John Lee Hooker, Bo Diddley und Johnny Winter.
Dr. Slide hatte die Ehre, gemeinsam mit folgenden internationalen Blues-Größen aufzutreten:
Pinetop Perkins, Willie “Big Eyes“ Smith, R.L. Burnside, Junior Kimbrough, John Mooney, Son Seals, Luther Allison, Bob Margolin, Michael Burks, Bob Stroger, Johnny Dillinger, Fruteland Jackson, Joey Gilmore , Eric Sardinas, Abi Wallenstein, Marc Breitfelder, Kees Shippers u.v.a.
Daraufhin wurde das deutsche Fernsehen auf ihn aufmerksam, der MDR schickte extra ein Filmteam in die USA, um dort einen halbstündigen Beitrag über ihn zu produzieren und zu senden.slide

Mike Kilian im café esprit

“Am Tag der Tage, wo es um Kopf oder Zahl geht” – Mike Kilian zu Gast im Kulturcafe

Am Samstag Abend war er wieder der Tag der Tage besser der Abend der Abende, denn mit dem Rockhaus-Sänger Mike Kilian war einer der ganz Großen des Ostrocks zu Gast im Kulturcafe. Um Kopf oder Zahl ging es zwar nicht wie in Kilians Text, aber wohl dem der sich seine Eintrittskarte rechtzeitig reserviert hat. Das hat sich gelohnt, denn es wurde ein Konzert der Extraklasse, ein Höhepunkt im cafe esprit.

Auch wenn er den Begriff Ostrock nicht so mag (“Einen Westrock gibt es ja auch nicht”) so demonstrierte er in seinem Programm “Das Beste & Mehr” genau das, was den Rock aus dem Osten Deutschlands auszeichnet: nachdenkliche, gefühlvolle Texte, die sich erst beim zweiten Hinhören entschlüsseln getragen von eingehenden Melodien. Dabei wagte Kilian an diesem Abend insgesamt nur vier mal einen Ausflug in den Ostrock, als er die Rockhaus-Klassiker “Mich zu lieben” und I.L.D sowie Peter Cäsars “Apfeltraum” und Karats “Albatros” coverte. Dabei zeigte er eindrucksvoll, was man stimmlich aus den Songs machen kann, denn Kilians einzigartige Stimme beherrscht nicht nur die leisen gefühlvollen sondern auch die schrillen hohen Töne spielend. Eingebettet in diese Coversongs, die natürlich bei keinem Kilian-Konzert fehlen dürfen, die eigenen Songs aus seinen inzwischen 4 Solo-CDs, angefangen von “Immer anders” (2002) bis “N8Wache” (2013). Eigene Songs ist genau das richtige Wort, denn Kilian schreibt seine Texte selbst. Dabei vermischt er gekonnt Autobiografisches mit Träumereien und überlässt es den Zuhörern sich selber Gedanken über die Texte zu machen. “Jeder soll sich sein eigenen Bild davon machen” sagte Uwe Fischer, Kilians musikalischer Partner an diesem Abend. Ansonsten tanzt Fischer nach eigenen Aussagen musikalisch auf vielen Hochzeiten und spielt u.a. auch mit Dirk Michaelis zusammen. “Der hat alles, was ein Musiker braucht” lobte Ruth B. die Art, wie sich Fischer in die Kilian-Songs einbringt. Ein Vollblutmusiker eben und ein Programm, wie aus einem Guss.

“Ein super Abend ” urteilte nicht nur der Tauchaer Peter Oelpke über dieses Clubkonzert, bei dem alles gestimmt hat: ein perfekter Ton, ein musikalisches Programm der Extraklasse und eine gemütliche Atmosphäre in einem natürlich ausverkauften cafe esprit. Mit den Worten “Schön, dass es so eine Lokalität noch gibt, wo man Musik so richtig genießen kann” bedankte sich Mike Kilian bei den Rüstaus und versprach mit seinem neuen Solo-Album, das noch in diesem Jahr erscheinen soll, wieder zu kommen. Ein Versprechen, das man dem sympathischen Sänger gerne abnimmt, denn im Oktober 2013 war er schon einmal Gast der “Blauen Stunde” im Kulturcafe (wir berichteten).
Bericht IVT. Text und Fotos: Matthias Kudra

Lesung “Schnauze Ossi”

Donnerstag, 10. März 2016, 20 Uhr im café esprit

Schnauze Ossi von Mark Daniel
Da staunt sogar der Wessi. Und das Ampelmännchen wird rot.
Seit 25 Jahren sind wir irgendwie ein Land. Ossi-Wessi? Das Thema ist durch – behaupten immer mehr Ossis. Klar, sie sind Kanzler, sie sind Präsident, sie sind angekommen. Jetzt rollen sie das Land von Osten auf.
Mit Unschuldsmiene und dem guten alten Opfertrick.
Mark Daniel und Jürgen Kleindienst leben über zwei Jahrzehnte in Leipzig. Sie durchschauen ihre seltsamen Landsleute und sagen: Es reicht!
Nach über zwei Billionen Euro, mit denen die ostdeutschen Tagebaulandschaften wieder bewohnbar gemacht wurden, nach 25 Jahren Selbstgerechtigkeit und Selbstmitleid, ist es Zeit für die Wahrheit und ein herzliches: „Schnauze Ossi“!
Heiter bis wütend, witzig und provozierend decken die Autoren auf, wie Gauck und Merkel Karriere machen konnten, welches Ereignis in Wahrheit zum Mauerfall führte und wo der ganz normale Rassismus herkommt. Daniel/Kleindienst zeigen, warum man DDR-Rocker nicht mehr los wird und was hinter dem Schunkelprogramm des MDR steckt. Und last but not least: Beim großen Ossi-Test kann jeder Leser selbst herausfinden, ob er bereits ‚ossimiliert‘ ist.
Zwei Wahl-Ossis nehmen deutsch-deutsche Klischees aufs Korn
Ein gelungener Gegenangriff auf Holger Witzels »Schnauze Wessi«

Einmaliges Konzert im café esprit am Freitag, 19.2.16, 21 Uhr

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Am Freitag, den 19. Februar 2016 ab 21:00 Uhr gastieren die vier Musiker von “Sangre de Muerdago”
im Café Esprit Taucha für ein exklusives Clubkonzert.
Sangre de Muerdago (übersetzt: Blut der Mistel) steht für warmherzige ruhige Folkmusik aus Galizien.
Mystische Klänge und galizische Gesänge paaren sich mit spannender instrumentaler Besetzung:
Spanische Gitarre, Drehleier (Pablo C. Ursusson),
Nyckelharpa (Georg Börner),
Querflöte (Erik Heimannsberg) und
Keltische Harfe (Julia Lehne).
Augen schließen und in Gedanken durch die tiefen Wälder Galiziens streifen, an den wilden Klippen stehen und den Alltag vergessen.
Musik zum träumen, schwelgen und Seele streicheln lassen…..einfühlsam, heilend und herzerwärmend.
Weitere Infos unter: www.sangredemuerdago.bandcamp.com
Kartenvorbestellung im Café Esprit unter: 034298 73927