Mike Kilian im café esprit

“Am Tag der Tage, wo es um Kopf oder Zahl geht” – Mike Kilian zu Gast im Kulturcafe

Am Samstag Abend war er wieder der Tag der Tage besser der Abend der Abende, denn mit dem Rockhaus-Sänger Mike Kilian war einer der ganz Großen des Ostrocks zu Gast im Kulturcafe. Um Kopf oder Zahl ging es zwar nicht wie in Kilians Text, aber wohl dem der sich seine Eintrittskarte rechtzeitig reserviert hat. Das hat sich gelohnt, denn es wurde ein Konzert der Extraklasse, ein Höhepunkt im cafe esprit.

Auch wenn er den Begriff Ostrock nicht so mag (“Einen Westrock gibt es ja auch nicht”) so demonstrierte er in seinem Programm “Das Beste & Mehr” genau das, was den Rock aus dem Osten Deutschlands auszeichnet: nachdenkliche, gefühlvolle Texte, die sich erst beim zweiten Hinhören entschlüsseln getragen von eingehenden Melodien. Dabei wagte Kilian an diesem Abend insgesamt nur vier mal einen Ausflug in den Ostrock, als er die Rockhaus-Klassiker “Mich zu lieben” und I.L.D sowie Peter Cäsars “Apfeltraum” und Karats “Albatros” coverte. Dabei zeigte er eindrucksvoll, was man stimmlich aus den Songs machen kann, denn Kilians einzigartige Stimme beherrscht nicht nur die leisen gefühlvollen sondern auch die schrillen hohen Töne spielend. Eingebettet in diese Coversongs, die natürlich bei keinem Kilian-Konzert fehlen dürfen, die eigenen Songs aus seinen inzwischen 4 Solo-CDs, angefangen von “Immer anders” (2002) bis “N8Wache” (2013). Eigene Songs ist genau das richtige Wort, denn Kilian schreibt seine Texte selbst. Dabei vermischt er gekonnt Autobiografisches mit Träumereien und überlässt es den Zuhörern sich selber Gedanken über die Texte zu machen. “Jeder soll sich sein eigenen Bild davon machen” sagte Uwe Fischer, Kilians musikalischer Partner an diesem Abend. Ansonsten tanzt Fischer nach eigenen Aussagen musikalisch auf vielen Hochzeiten und spielt u.a. auch mit Dirk Michaelis zusammen. “Der hat alles, was ein Musiker braucht” lobte Ruth B. die Art, wie sich Fischer in die Kilian-Songs einbringt. Ein Vollblutmusiker eben und ein Programm, wie aus einem Guss.

“Ein super Abend ” urteilte nicht nur der Tauchaer Peter Oelpke über dieses Clubkonzert, bei dem alles gestimmt hat: ein perfekter Ton, ein musikalisches Programm der Extraklasse und eine gemütliche Atmosphäre in einem natürlich ausverkauften cafe esprit. Mit den Worten “Schön, dass es so eine Lokalität noch gibt, wo man Musik so richtig genießen kann” bedankte sich Mike Kilian bei den Rüstaus und versprach mit seinem neuen Solo-Album, das noch in diesem Jahr erscheinen soll, wieder zu kommen. Ein Versprechen, das man dem sympathischen Sänger gerne abnimmt, denn im Oktober 2013 war er schon einmal Gast der “Blauen Stunde” im Kulturcafe (wir berichteten).
Bericht IVT. Text und Fotos: Matthias Kudra

Lesung “Schnauze Ossi”

Donnerstag, 10. März 2016, 20 Uhr im café esprit

Schnauze Ossi von Mark Daniel
Da staunt sogar der Wessi. Und das Ampelmännchen wird rot.
Seit 25 Jahren sind wir irgendwie ein Land. Ossi-Wessi? Das Thema ist durch – behaupten immer mehr Ossis. Klar, sie sind Kanzler, sie sind Präsident, sie sind angekommen. Jetzt rollen sie das Land von Osten auf.
Mit Unschuldsmiene und dem guten alten Opfertrick.
Mark Daniel und Jürgen Kleindienst leben über zwei Jahrzehnte in Leipzig. Sie durchschauen ihre seltsamen Landsleute und sagen: Es reicht!
Nach über zwei Billionen Euro, mit denen die ostdeutschen Tagebaulandschaften wieder bewohnbar gemacht wurden, nach 25 Jahren Selbstgerechtigkeit und Selbstmitleid, ist es Zeit für die Wahrheit und ein herzliches: „Schnauze Ossi“!
Heiter bis wütend, witzig und provozierend decken die Autoren auf, wie Gauck und Merkel Karriere machen konnten, welches Ereignis in Wahrheit zum Mauerfall führte und wo der ganz normale Rassismus herkommt. Daniel/Kleindienst zeigen, warum man DDR-Rocker nicht mehr los wird und was hinter dem Schunkelprogramm des MDR steckt. Und last but not least: Beim großen Ossi-Test kann jeder Leser selbst herausfinden, ob er bereits ‚ossimiliert‘ ist.
Zwei Wahl-Ossis nehmen deutsch-deutsche Klischees aufs Korn
Ein gelungener Gegenangriff auf Holger Witzels »Schnauze Wessi«

Einmaliges Konzert im café esprit am Freitag, 19.2.16, 21 Uhr

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Am Freitag, den 19. Februar 2016 ab 21:00 Uhr gastieren die vier Musiker von “Sangre de Muerdago”
im Café Esprit Taucha für ein exklusives Clubkonzert.
Sangre de Muerdago (übersetzt: Blut der Mistel) steht für warmherzige ruhige Folkmusik aus Galizien.
Mystische Klänge und galizische Gesänge paaren sich mit spannender instrumentaler Besetzung:
Spanische Gitarre, Drehleier (Pablo C. Ursusson),
Nyckelharpa (Georg Börner),
Querflöte (Erik Heimannsberg) und
Keltische Harfe (Julia Lehne).
Augen schließen und in Gedanken durch die tiefen Wälder Galiziens streifen, an den wilden Klippen stehen und den Alltag vergessen.
Musik zum träumen, schwelgen und Seele streicheln lassen…..einfühlsam, heilend und herzerwärmend.
Weitere Infos unter: www.sangredemuerdago.bandcamp.com
Kartenvorbestellung im Café Esprit unter: 034298 73927

“Ungerecht wie die Liebe” – Konzertlesung mit Ulla Meinecke im café esprit

Am Samstag, 16. Januar 2016 weilte Ulla Meinecke zu einer Konzertlesung im café esprit in Taucha. Vor ausverkauften Haus lauschten die Zuhörer ihren Texten und Liedern. Unter ihnen auch der Bürgermeister von Taucha, Tobias Meier. Er sagte über das Konzert: “Zwei Schritte vor und einen zurück. Die Musik von Ulla Meinecke begleitet mich seit meiner Kindheit. Am Samstagabend konnte ich sie in Wohnzimmer-Atmosphäre, im Café Esprit, erleben. Eine Tänzerin.”
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“Wirklich subversiv ist nur die Liebe. Der ist gar nichts heilig.”
Ulla Meinecke las aus ihrem dritten Buch “Ungerecht wie die Liebe” – Erzählungen.
Sie ist die Meisterin der treffenden Worte. Ihre Geschichten funktionieren, ihren Songtexten ähnlich, wie Filme. Die ersten Zeilen ,und schon sind die Zuhörer mittendrin.
Die Figuren sind plastisch, die Erzählweise führt im leichten Ton in die Tiefe der Handlung. Rasant und komisch, behutsam, anrührend und überraschend.
“Auf dem Grunde jedes guten Witzes lauert auch die Tragödie”.

Es war ein kurzweiligen Abend mit spannenden und humorvollen Erkenntnissen und dem musikalischen Teil mit Ausflügen zu ihren grossen Hits und neuen Songs, gemeinsam interpretiert mit ihrem Gitarristen Ingo York. Ein kongeniales Duo.
Ulla Meinecke ist seit über 30 Jahren eine feste Größe in der deutschen Musik- und Kulturlandschaft. Ihre samtige Stimme, ihre poetische Sprache und nicht zuletzt ihre nachdenklich-ironische Sicht auf die alltäglichen Dinge begründen ihren Ruf als Sängerin ‘Dichterin und Autorin’.
Viele Konzerte, ebenso viele musikalische Lesungen ihrer drei veröffentlichten Bücher hat Ulla Meinecke in den letzten Jahren gegeben. Weit mehr als eine Millionen Tonträger hat sie von ihren Alben verkauft.

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Ein freundliches Wort von Maja Catrin Fritsche zur Blauen Stunde

“Freundliches Wort” war eines der erfolgreichsten Titel der Schlagersängerin Maja Catrin Fritsche, die am Dienstag Abend zur 62. Blauen Stunde im cafe esprit zu Gast war. Unter dem Titel erschien 1984 auch ihr erste eigene LP, die sich 100.000 Mal verkauft hat, worauf sie heute noch stolz ist.  “Aber vom Verkauf habe ich kaum verdient” schränkte sie Gespräch mit Moderator Hans-Jürgen Rüstau sofort ein. Zu dieser Zeit war sie auch mit Frank Schöbel und Uwe Jensen erfolgreich auf Tour und Gast in bekannten DDR- Fernsehsendungen wie “Ein Kessel Buntes”. Doch begonnen hatte für die gebürtige Leipzigerin alles vor 35 Jahren als sie Sängerin bei den “Robbys” wurde. Da studierte sie Gesang an der Hochschule für Musik in Weimar und nahm erfolgreich am Dresdener Nachwuchsfestival “Goldener Rathausmann” teil. Dabei wurde die Schallplattenfirma “Amiga” auf sie aufmerksam und produzierte mit ihr den Titel “Upside Down” mit dem sie in der Jugendsendung “rund” im Fernsehen debütierte. Schweren Herzens hat sie sich dann nach nur 2 1/2 Jahren von den “Robbys” getrennt. Ihre Nachfolge bei der Amateurband trat übrigens die unvergessenen Anke Lautenbach an, die auch schon einmal Gast der “Blauen Stunde ” war.

“Ich habe mich bewusst für den Schlager entschieden und wollte schon immer Sängerin werden” sagte sie im Gespäch mit Rüstau, um fast im gleichen Atemzug Mireille Mathieu als ihr großes Vorbild zu bezeichnen. Mit Kurt Demmler und besonders Hartmut Schulze Gerlach “Muck” hatte sie auch renomierte Textdichter und Komponisten an ihrer Seite. Doch mit der Wende und der Einführung der DM kam für sie zunächst das Aus. Sie musste sich auf ihren gelernten Beruf als Sekretärin konzentrieren bis ihr Mitte der 90er mit eigenen Texten wie “Die Liebe auf Ibiza” ein Comeback gelang. Sporadisch war sie da auch wieder im Fernshen zu sehen, aber seit 2009 war sie nach eigenen Aussagen nicht mehr in den Medien präsent. Dafür aber auf vielen Volksfesten, wie in diesem Sommer auch beim “Tauchschen”. Pünktlich zu ihrem 35-jährigen Bühnenjubiläum produzierte Alex Müller von “catch me music” ihre neue Single “So leicht hab ich mich nie gefühlt” mit der sie im August Gast der mdr-Sendung “Hier ab 4″ war und mit dem sich die sympathische Sängerin von den leider nur wenigen Gästen im cafe esprit verabschiedete. Vielleicht gibt es ja mal ein Wiedersehen mit der Sängerin im Kulturcafe, denn durch ihren Bruder, der in Taucha wohnt, hat sie schon eine besondere Beziehung zur Parthestadt. Wer nicht so lange warten will, kann Maja Catrin Fritsche am 19.11. auf der Messe “Touristik & Caravaning” sowie am 28.11. auf dem Leipziger Weihnachtsmarkt live erleben.
Bericht IVT. Text und Fotos: Matthias Kudra

35jähriges Bühnenjubiläum feiert Maja Catrin Fritsche dieses Jahr!

Am Dienstag, 3. November 2015, 20 Uhr im café esprit in der “Tauchaer Blauen Stunde”

In diesem Jahr feiert Maja Catrin Fritsche ihr 35. Bühnenjubiläum. Ihren ersten Hit hatte die Leipzigerin schon mit süßen 22 Jahren, doch erst mit dem Smash-Hit „Freundliches Wort“ gelang ihr 1983 der endgültige Durchbruch. In den 80er-Jahren gehörte Maja Catrin Fritsche bereits zur ersten Reihe der Schlagerstars. Das 1,59 m große Persönchen hat Power, Durchhaltevermögen und ist immer auf dem Sprung – auf die Bühne natürlich.

Bereiten auch Sie allen Freunden des flotten deutschen Schlagers ein unvergessliches Fest mit einem Auftritt von Maja Catrin Fritsche.

Die langjährige Bühnenerfahrung sowie zahlreiche Festivalpreise und Fernsehauftritte ließen bei aller Professionalität die natürliche Fröhlichkeit unberührt, mit der Maja Catrin Fritsche auf Ihr Publikum zugeht.
Ihre Erfolgssongs „Freundliches Wort“, „Doch da sprach das Mädchen“ oder „Ich bin stark nur mit Dir“ werden auch heute noch in den Radiostationen gespielt.

Ihre Live-Shows sind immer von einer absoluten Frische und Begeisterung für den deutschen Schlager geprägt.
Ihr Temperament ist auf der Bühne kaum zu bändigen und so zieht sie das Publikum voll und ganz in ihren Bann.

Maja Catrin Fritsche ist die Tochter eines Musikers und begann ihre musikalische Laufbahn bereits mit 12 Jahren im Rundfunkkinderchor Leipzig.
Später nahm sie Gesangsunterricht und studierte von 1978 bis 1982 an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar.

1980 gehörte sie zu den Preisträgern des Nachwuchsfestivals „Goldener Rathausmann“ in Dresden.

Zwischen 1980 und 1984 nahm Maja Catrin Fritsche erfolgreich an internationalen Festivals teil. Vor allem auf die Publikumspreise ist die Künstlerin stolz!

Mit dem Song „DOCH DA SPRACH DAS MÄDCHEN“ gelang Maja Catrin Fritsche 1982 dann der Durchbruch.
Zwei Jahre später folgte ihr erstes Album „FREUNDLICHES WORT“, das von AMIGA veröffentlicht wurde und sich wie warme Semmeln verkaufte.
Seit 1994 gab es etliche CD-Produktionen, denen Fernsehsendungen wie „Musik für Sie“, „Das deutsche Schlagermagazin“, „Wiedersehen macht Freude“, „Alles Gute“ u. a. folgten.

Mit Semino Rossi war sie 2006 gemeinsam auf Tournee.

Trotz ihrer Erfolge hat sie sich ihre Natürlichkeit bewahrt und bis heute ein enges Verhältnis zu ihrem Pubikum und ihren Fans. Ihren Nr. 1 Hit „Freundliches Wort“ hat sie zu ihrem Lebensmotto gemacht.

Zaubershow “Wunder ganz nah”

Close Up Magie mit dem Zauberkünstler Markus Teubert

Sonntag, 1. November 2015, 18 Uhr im café esprit

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Markus Teubert ist Wundertäter, Kartomane und Sonnenschein.
„Wunder ganz nah“ ist exklusive Zauberkunst in einzigartiger, kuschelig geheimnisvoller Atmosphäre.
Sie erfahren, wie man beim Kartenspielen viel Geld gewinnen kann (Ah!), Ihre Gedanken werden gelesen (Oh!) und am Schluss sind Sie ein kleines bisschen glücklicher (Ah! Oh!).
Hier haben Sie die seltene Gelegenheit „Zauberkunst pur“ aus nächster Nähe zu erleben: Kommen, sehen und staunen Sie!

Meißener Schwerter Brauerei – Ein Bier aus der Region für die Region

Zeiten zum Genießen

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Wo man Bier braut, da lässt sich’s gut leben …

Diese alte Volksweisheit, zugegeben aus dem Böhmischen,
hat mit Sicherheit auch an der „Wiege Sachsens“ seine
Gültigkeit. In Meißen begann einst mit den Wettiner Fürsten
die Geschichte des ganzen Landes. Und hier zählt das 1460
erstmals erwähnte Stammhaus der Schwerter Brauerei bis
heute zu den Sehenswürdigkeiten dieser wunderschönen Stadt.
Aber: der Reihe nach …
 

1015 Die Tradition des Bierbrauens in Meißen ist fast so alt wie dieser geschichtsträchtige Ort selbst. So bezeugt schon anno 1015 Bischof Thietmar von Merseburg in seiner Chronik „das Vorhandensein von Bier“ in der Burganlage. Na dann: zum Wohl, liebe Bürger.
 
1460 Das Bahrmannsche Brauhaus an der Frauenkirche in Meißen wird in diesem Jahr erstmals urkundlich erwähnt. Es ist das Stammhaus der Schwerter Brauerei und wie das Rathaus ein Symbol der selbstbewussten Bürger der Stadt. Seine bis heute beeindruckende Renaissance-Fassade erhielt das Brauhaus um 1570.
 
1897 Der Hirschsteiner Brauereibesitzer Eduard Bahrmann erwirbt 1868 das alte Brauhaus samt der Brauerei. Wachsende Beliebtheit und steigender Absatz des Biers bringen den Standort in der Altstadt allerdings bald an seine Grenzen. Also errichten seine Söhne 1897 im Dorf Cölln bei Meißen einen Neubau – mit allen technischen Finessen einer modernen Brauerei um die Jahrhundertwende.
 
1915 Seit Anfang des 20. Jahrhunderts firmiert das Unternehmen als Schwerter Brauerei AG. Die vielfältigen Bierspezialitäten sind nun eine feste Marke der Meißner und ihrer Gäste. In den folgenden Jahren bestimmen zahlreiche technische Neuerungen und Erweiterungen die Qualität der Biere – und die Entwicklung der Marke.
 
1953 Wilhelm Wohlers, ein Kaufmann aus Dresden, übernimmt die Brauerei und führt diese im Privatbetrieb als Schwerter Brauerei Wohlers KG. Die Produktionsmenge steigt laufend weiter an – dann kommt es 1972 zur Zwangsverstaatlichung.
 
1972 – 1990 Bis zum Ende der DDR bleibt die Brauerei ein Betriebsteil des VEB Felsenkeller Brauerei Meißen im Getränkekombinat Dresden. Nach der Wende folgt dann die treuhänderische Verwaltung durch die Sächsische Brau-Union AG.
 
1997 Nach der Wiedervereinigung führen Elke Wohlers und Andreas Girbig die Brauerei weiter. Als konzernunabhängige Privatbrauerei lebt damit auch eine Familientradition weiter. An der Sicherung der Brautradition in Meißen muss allerdings weiter gebaut werden. Und so nimmt am 3. Oktober 1997 im Gewerbegebiet Meißen-Ost unsere moderne Brauerei den Betrieb auf.
 
1998
Alte Tradition in neuer Frische – und Vielfalt. Seit 1998 wird das mildherb-frische Meißner Schwerter Pils und das würzig-vollmundige St. Afra Dunkel vertrieben. Zusätzlich kommen saisonale Biere ins Angebot, wie das Karnevals-, Sommer-, Oktober- oder Altstadtfestbier.
 
1999 „Spannendstes Trendgetränk des Jahres 1999“ – so lautet die Auszeichnung für das neue Meißner Schwerter German Porter. In Zusammenarbeit mit der Spezialitätenbrennerei Prinz zur Lippe wird im selben  Jahr von uns ein deutschlandweit einmaliger Porterbierbrand produziert und in exklusiven 0,2 und 0,5 Liter Flaschen verkauft.
 
2000 Die Deutsche Landwirtschaftsgesellschaft prämiert das Meißner Schwerter St. Afra Dunkel erstmals mit der silbernen DLG-Medaille. Und wir engagieren uns auch regional: Die Meißner Schwerter Brauerei würdigt die Jubiläen regionaler Firmen mit speziellen Festbieren. Zum Beispiel zum 500. Geburtstag der Meißner Bäckerinnung.
 
2001 Zur Feier des 160-jährigen Jubiläums der Freiwilligen Feuerwehr Meißen wird das „St. Florian Bräu“ gebraut. Und wir feiern ebenfalls: die silberne DLG-Medaille für das Meißner Schwerter Privat Pils und Meißner Schwerter St. Afra Dunkel.
 
2002 Zusammen mit der Spezialitätenbrauerei Prinz zur Lippe bringen wir ein Whisky-Bier auf den Markt. Denn unsere Spezialitäten kommen gut an: Die DLG zeichnet das Meißner Schwerter German Porter mit der goldenen DLG-Medaille aus. Auch Meißner Schwerter Privat Pils und Meißner Schwerter St. Afra Dunkel können die silberne DLG-Medaille verteidigen.
 
2004 Erneut Gold von der DLG: für unser Red Lager, für St. Afra Dunkel und für German Porter. Dazu Silber fürs Privat Pils und der „Preis der Besten“ in Bronze. Damit nicht genug: unser Meißner Schwerter German Porter glänzt auch mit dem bronzenen European Beer Star.
 
2005 In Meißen findet das erste Bierkulinarium statt – ein Fest für Genießer mit feinen Speisen, edlen Destillaten und natürlich ausgezeichneten Bieren. Und passend zum Thema: die Meißner Schwerter Brauerei erringt auch in diesem Jahr den „Preis der Besten“ sowie goldene und silberne DLG-Medaillen.
 
2006 Auf der Grünen Woche Berlin werden unsere vier preisgekrönten Biersorten sowie Bierbrandpralines und der Porterbierbrand vorgestellt. Zudem verleiht uns die DLG wieder zwei goldene und zwei silberne Medaillen. Dann die schlechte Nachricht: die Meißner Schwerter Brauerei muss Insolvenz anmelden. Der Geschäftsbetrieb wird jedoch weitergeführt und das Unternehmen kann sich erfolgreich sanieren.
 
2007 10 Jahre Brauerei-Neubau – ein großes Familienfest für Meißen. Auch unsere Sommeraktion „Radlertour durch die Heimat des Schwerter Biers“ findet großen Anklang. Und zum 3. Bierkulinarium unter dem Motto „Braumeisters Bierreise“ wird unser neues Kirsch-Porter vorgestellt.
 
2009 Spitzenqualität in Serie – das überzeugt die DLG und wir werden mit dem silbernen „Preis der Besten“ ausgezeichnet. Eine Ehrung, die nur Unternehmen bekommen, die in mindestens 10 aufeinander folgenden Jahren für ihre qualitativ hochwertigen Produkte prämiert wurden. Dieses Jahr bringt auch Neues für unsere geschäftliche Spitze: Eric Schäffer aus Radebeul (Inhaber der Oppacher Mineralquellen) kauft die Meißner Schwerter Brauerei und führt sie als Familienunternehmen in bester Tradition fort.
 
2010 Als älteste sächsische Privatbrauerei feiern wir 550jähriges Jubiläum. Und wir, das sind beim großen Brauereifest am 8. und 9. Mai natürlich auch alle Meißner und alle Gäste, die unsere schöne Stadt besuchen. Bei Live-Musik, Fußballturnier und gepflegter Geselligkeit. Und endlich kann man unsere Spezialitäten direkt am Markt in Meißen genießen, denn nach liebevoller und aufwendiger Renovierung eröffnet das Schwerter Schankhaus.
 
2011 Innovativ aus Tradition: Wir bringen die naturtrübe Bier-Spezialität “Elbsommer” in den Handel – ein obergäriges Jahrgangsbier, speziell eingebraut für die Sommersaison.
 
2012 Als erste Brauerei in Sachsen überraschen wir unsere Kunden mit einer innovativen alkoholfreien Erfrischung: Für unsere Braumeisters Limonaden (Geschmacksrichtungen Orange und Holunder)verwenden wir ausschließlich natürliche Rohstoffe und ein ganz spezielles Gerstenmalz, das für die feine, leichte Malznote sorgt. Für Bierliebhaber brauen wir erstmals unser Urhell ein. Dieses einzigartige, untergärige Vollbier ist mild im Geschmack, aus heimischer Gerste gebraut und unter besonders niedrigen Temperaturen über 6 Wochen gereift.